Über uns

Unser Ansatz: Unbekannte Differenzen bekannter machen, Orientierung und gegenseitige Anerkennung vorantreiben.

Unsere Arbeit

Wir bieten ​interkulturelle Bildungsangebote und helfen Menschen, ihre interkulturellen Kompetenzen aufzubauen, Vorurteile abzubauen und Visionen für ein gemeinsames Leitbild postmigrantischer Gesellschaft zu entwickeln. Unser Angebot umfasst kulturspezifische interkulturelle Trainings und Coachings mit dem Schwerpunkt Arabische Welt, ​kulturübergreifende interkulturelle Schulungen und Fortbildungen zum Themenfeld interkulturelle Kommunikation und interkulturelle Kompetenz, Beratungen rund um die Themen des interkulturellen Projektmanagements und Organisationsentwicklung sowie arabische Sprachdienstleistungen. Unsere Kunden sind sowohl Global Players als auch mittelständische und kleine Unternehmen sowie Behörden und Institutionen im deutschsprachigen Raum, Nordeuropa und in den arabischen Ländern im Nahen und Mittleren Osten und Nordafrika.


Unser Standort

Unser Hauptsitz ist in Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis. Wir arbeiten zusammen mit Partnern in Dubai, Amman, Riyadh​ und Casablanca. Unser Trainerteams, Berater und Dozentinnen sind Psychologen und Kulturwissenschaftlerinnen mit Migrationshintergrund und eigener Migrationserfahrung. Wir bieten unsere Angebote in folgenden Sprachen an: Deutsch – Arabisch – Englisch – Französisch – Russisch – Türkisch – Farsi.


Unsere Vision und unser Ansatz

  • Durch unsere Arbeit möchten wir die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen, Herkunftsregionen und Sozialisationsgeschichten verbessern, um gemeinsame Herausforderungen gemeinsam zu lösen.
  • Unsere Expertise richtet sich an die arabische Region. Uns ist bewusst, dass Begriffe, wie arabische Region, arabische Welt, Arabien, Middle East und North Africa, arabischer Raum und Orient in vielen Kontexten synonym verwendet werden. In unseren Texten verwenden wir diese Begriffe trotz deren Unschärfe synonym. Unsere Haltung und unser lerntheoretischer Ansatz richtet sich gegen Kulturalisierung, Fremdethnisierung und Othering.
  • Ein evaluierbares Lernen nach unserer Vorstellung muss drei Ziele haben: kognitive Ziele (Hintergrundwissen aus verschiedenen Perspektiven), affektive Ziele (Sensibilisierung auf kontraproduktive Einstellungen und Überzeugungen) und verhaltensbezogene Ziele (eigene lösungsorientierte​ kommunikative Kompetenzen unter Berücksichtigung der Interkulturalität​ erweitern).
  • In einer interkulturellen Überschneidungssituationen prallen keine Welten aufeinander, sondern das Verhalten der Interaktionspartner kann durch kulturelle Prägung beider Interaktionspartner oder durch situative Bedingungen oder persönliche Eigenschaften begründet werden. In manchen Situationen ist die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten sehr wichtig, um voreilige Schlussfolgerungen zu vermeiden. Die Auseinandersetzung mit den eigenen und fremden Kulturmustern ist essenziell in jeglicher Hinsicht, um gemeinsame Herausforderungen zu meistern. Interkulturalität und kulturelle Unterschiede verstehen sich in dieser Hinsicht als Querschnittsthema der zwischenmenschlichen Kooperation und Kommunikation.
  • Wir verstehen Kultur nicht als wesenhafte statische Größe, sondern wir vertreten einen offenen dynamischen Kulturbegriff.
  • Wir verstehen interkulturelle Kompetenz als eine wichtige Voraussetzung und notwendige Maßnahme für eine reibungslose und zielführende Interaktion und Kommunikation sowie für gelungenes friedliches Zusammenleben in postmigrantischen Gesellschaften in einer globalisierten Welt.

Unser Name

  • Arabia ist die römische Bezeichnung für eine Provinz (Arabia Petraea), die zwischen dem 2. und 4. Jahrhundert u.a. Teile aus dem heutigen Ägypten, Syrien, Jordanien, Palästina und Saudi-Arabien umfasste. Die Bezeichnung „Arabien“ bezog sich auf die gesamte arabische Halbinsel und später im Verlaufe der arabischen-islamischen Eroberungsbewegungen auf die heutige Region im Mittleren, Nahen Osten und Nordafrika.
  • Unsere Expertsie bezieht sich auf folgende arabischsprachige Länder: Saudi Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Bahrain, Katar, Oman, Jordanien, Syrien, Irak, Libanon, Ägypten, Tunesien, Algerien und Marokko. Mit erfahrenen Experten für weitere nicht-arabische Länder in der Region, wie Iran und Türkei arbeiten wir zusammen.
  • InterCulture besteht aus der lateinischen Vorsilbe „inter“ für wechselseitig. Das Wort „Culture“ umfasst Lebensstile, sozial geteilte Überzeugungen sowie Orientierungssysteme, wie Werte, Normen, Traditionen, Geschichte und Strukturen einer Gesellschaft. Unser Kulturverständnis ist eher mehr von Hybridität, Multikollektivität und Transkulturalität als von Essentialismus oder Primordialismus geprägt.

Unser Logo

Business Logo
  • Die grüne Farbe steht für Hoffnung in der trockenen Wüste und hat eine religiöse Bedeutung, da Grün die bevorzugte Farbe des Propheten Muhammad (570 – 632 AD) war.
  • Der Halbmond gilt als Nationalsymbol in einigen arabischen (Algerien, Tunesien, Mauretanien, Libyen, die Komoren) und islamischen Staaten (Türkei, Malaysia, etc.) und hat eine sehr wichtige kulturelle Orientierungsfunktion, da das Islamische Jahr sich nach dem Mondkalender richtet und zahlreiche religiöse Feste mit dem Erscheinen des neuen Mondes zusammenhängen.
  • Der arabische Name ARABIA mit andalusischer Schrift (bekannt auch als maghrebinische Schrift) stammt aus Andalusien, die Jahrhunderte lang als beispielhaftes Vorbild für die gemeinsame Entwicklung und gleichberechtigte Koexistenz verschiedener Religionen, Traditionen und Ethnien galt.

Scroll to Top